Evangelische Kirchengemeinde Bad Dürrheim
Hauptseite
Wir über uns
Gemeindegruppen
Musik

Bücherei
Kurseelsorge
Sozialstation
Kindergarten
Kirchenführung
Erlebnisberichte

  Evang. Johanneskirche Bad DürrheimEv. Kirche mit renoviertem Turm Kirchenführung...
Die Evangelische Johanneskirche in Bad Dürrheim wurde 1960 erbaut
und am  11. Juni 1961 eingeweiht.

Mitten in Bad Dürrheim - am Waldrand gelegen - lädt die Kirche auch
werktags zu einem Besuch ein.

Der eigenartige Turm neben der Kirche steht für die nach oben
gestreckte Hand des nach Gott rufenden Menschen.

Das schöne Gelände abwärts zur Stillen Musel und aufwärts zum
Kapfwald wurde vom Erbauer Professor Dr.h.c. Horst Linde bewußt
einbezogen.

Der Name der Kirche erinnert an die ehemaligen Besitzer des
Geländes, die Johanniter. Der geistige Nährboden dieser Ordensbrüder
war das Leben des Apostels Johannes. Es ist daher verständlich, daß die
Architektur des Gotteshauses von zentraler Aussage des 
Johannes-Evangeliums zeugt.

In 14-tägig durchgeführten Kirchenführungen wird die Kirche mit ihrer vielfältig enthaltenen Symbolik jeweils am Montag um 15.30 Uhr vorgestellt.Hintergrund/Leerbild         Kirchenführung
Lieber Gast,
Herzlich willkommen in unserer Johanneskirche.

Der Grundriss der Johanneskirche lässt bereits erkennen, dass der Besucher gleichsam in die liebenden Arme Gottes eingeschlossen ist, sobald er den Kirchenraum betritt.

Grundriss der KircheGrundriss der Kirche

1. Der Turm war lange Zeit das Sorgenkind unserer Gemeinde, bis er im Jahre 1999 gründlich renoviert wurde. Aus dieser Zeit stammen diese Bilder, die zeigen, wie er "von innen" aussieht. Wie das neue Bild zeigt, können wir uns jetzt wieder an der Form der doch eigenwilligen Architektur des Turmes freuen.
Er symbolisiert die ausgestreckte Hand des Menschen, im Vertrauen auf Gott: "Ich vertraue Gott, meinem Herrn und er neigt sich zu mir."                                           (Psalm 40,2)

Der Turm 
Turm in RenovierungVerbotsschildAufgemeißelter TurmTurm in neuem Glanz
  im Bau                            aufgemeißelt          neu in vollem Glanz !

2. Zwischen den Turmscheiben sind die 5 Glocken plaziert, die zu Gebet und Gottesdienst rufen: 
- Christusglocke: 1.530 kg es'
  "Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und Letzte und der Lebendige"
- Auferstehungsglocke: 964 kg, ges' 
  "Ich lebe und ihr sollt auch leben"
- Betglocke: 727 kg, as' 
  "Wachet und betet"
- Dankglocke: 563 kg, b'
  " Opfere Gott Dank und bezahle dem Höchsten deine Gelübde"
- Taufglocke: 317 kg, des'
   "Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden"

TaufglockeTaufglocke

3. Über dem Portal erblicken Sie eine von Prof. Hans Mettel angefertigte Holzplastik
In ihrer Mitte ist der einladende Christus: "Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!"    (Johannes 7,37)
Auf der rechten Seite sind 2, die Jüngerschar vertretende Gestalten, auf der linken Seite ein Ehepaar und zwei Vertreter aller sozialen Schichten und Rassen abgebildet.
Die Plastik ist eine Einladung: Bei Jesus sind alle willkommen, die sich ihm anvertrauen.
Mit dem Leitspruch "Wir geben weiter, wovon wir selbst leben: Die gute Nachricht von der Liebe Gottes" 
werden Sie in unserer Gemeinde herzlich begrüßt.
Eingang zur Kirche
Herzlich willkommenHerzlich willkommen !
4.Konzeption der Kirche:
Im Gotteshaus sind Sie von zwei nach innen gwinkelten
Wänden umgeben; sie sind als die Ihr Leben behütenden 
Hände Gottes zu deuten.
Die Kombination von Beton und sichtbaren Mauersteinen 
ergibt eine hervorragende Akustik und fördert dieFreude an der Musik in unserer Kirche. 
Die hervortretenden Mauersteine sind als Analogie zu den Menschen zu sehen, die zusammengehören.

Es ist auch zu bewundern, wie leicht - und gleichsam schwebend die verschiedenen Elemente dieser Kirche
gestaltet sind:
- das Dach schwebt auf einem Lichtband und 
- wird von 10 Pfeilern leicht getragen
- die 10 Pfeiler selbst stehen "leichtfüßig" auf dem Boden 
- die Kanzel scheint zu schweben
- Altarplattform und der Altar selbst liegen leicht auf 
- die Orgelempore scheint im rückwärtigen Fenster 
  "fliegend" aufgehängt zu sein.
Fünf Tore tragen das Flachdach und weisen mit ihren 
10 Pfeilern auf die 10 Gebote.

5. Einzigartig ist die Symbolsprache des von Prof. Georg
Meistermann entworfenen großen Glasfensters.
Die Trinitatis-Darstellung zeigt uns: "Ich bin der Weg
und die Wahrheit und das Leben" und läßt uns viel Inter-
pretationsfreiheit über die Tropfen der Hand. 
Zeigen sie:
- den Segen Gottes (Wassertropfen) ?
- Tränen, Blutstropfen ?
- 7 Gaben des Heiligen Geistes, 7 Feuerflammen ?
Der Besucher darf sich bei unterschiedlichen Jahreszeiten
über den schönen Blick in den Wald und die reichhaltige
Natur wie Eichhörnchen, Vögel und Vogelnester freuen. 
Das Meistermann-Fensterdas große Meistermann-Fenster
6. Auf dem Altar steht ein von Prof. H. Mettel entworfenes Kreuz. Es gemahnt an den Opfertod Jesu und ist ein Zeichen des Lebens.
Neben der Altarbibel zeigt eine ungarische Bibel die Verbundenheit zu unserer Partnergemeinde in Hajduszoboszlo in Ungarn.
Altar mit Kruzifix, Bibeln und Kerzen vor dem großen Meistermann-FensterAltar
7. Auf dem Rand des Taufbeckens (Entwurf Prof. Hans Mettel) sind die Seligpreisungen eingelegt (Matthäus 5, 3-10).
Sie sprechen von den anderen Maßstäben und Werten im Reich Gottes, das mit Jesus begonnen hat und seither unter uns wächst.
Taufbecken, aus einem Guss gegossenTaufbecken
- Selig sind, die da geistig arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
- Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
- Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
- Selig sind, die da hungert und dürstet nach Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
- Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
- Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
- Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
- Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.
8. Rechts neben der Sakristei ist die vom Rottweiler Künstler Erich Hauser angefertigte Metallplastik "Einsetzung des Heiligen Abendmahles" zu sehen.
Abendmahl von Erich Hauser
9. Kleine Seitenfenster (Entwurf Prof. Georg Meistermann)
Erst vom Altar her kommend entdeckt man die 4 kleinen Fenster mit den Verheißungen Jesu:
- "Ich bin das Brot des Lebens"   (Joh. 6,35)
- "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht"     (Joh. 5,11)
- "Ich bin das Licht der Welt"     (Joh. 8,12)
- "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt"     (Joh. 11,25)
Brot des LebensIch bin der WeinstockIch bin das Licht der WeltAuferstehung
Ich bin . . .
  das Brot des Leben   der Weinstock   das Licht der Welt    die Auferstehung 
10. Orgel
Wir haben die Möglichkeit - etwa nach dem Gottesdienst - einen Blick auf die Orgel zu werfen.
Sie ist ein Werk der Firma Steinmeyer in Öttingen/ Oberbayern und mit 25 Registern und einem Schwellwerk ausgerüstet.
Orgel der Firma SteinmeyerOrgel
11. Wünsche unserer Gäste.
Am Ausgang haben wir noch die Gelegenheit, auf die Sorgen, Nöte - aber auch auf die Freuden zu achten, die im "Gebetbuch" eingetragen sind.
An der Internet-Tafel können wir uns über das Leben und die Aktivitäten in der Kirchengemeinde Bad Dürrheim informieren und auch Wünsche und Anregungen einbringen.
Kirchenausgang, Orgelempore und OrgelAusgang
Das Ausgangsportal entläßt uns nun in den schönen Kurort und wir sind herzlich eingeladen, am Sonntag zum Gottesdienst wiederzukommen.

zurück